Review of: Der 1 Weltkrieg

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On 15.11.2019
Last modified:15.11.2019

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Bieten ARD, ZDF Live Stream online zu schauen. Der Gerner-Clan ist aber natrlich nicht und J.

Der 1 Weltkrieg

Ein multimediales hecmontreal-alumni.eu-Spezial über Ursachen, Verlauf und Folgen des Ersten Weltkriegs. Der Weltkrieg im Überblick. Der Erste Weltkrieg war der erste "totale" und industriell geführte Krieg der Menschheitsgeschichte. Etwa 17 Millionen Menschen verloren. Der Erste Weltkrieg endete im November mit der militärischen Niederlage Deutschlands und seines Bündnispartners Österreich-Ungarn. Die Zahl der Toten.

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Der Erste Weltkrieg wurde von 19in Europa, im Nahen Osten, in Afrika, Ostasien und auf den Ozeanen geführt. Etwa 17 Millionen Menschen. Der Erste Weltkrieg wurde von 19in Europa, im Nahen Osten, in Afrika, Ostasien und auf den Ozeanen geführt. Etwa 17 Millionen Menschen verloren durch ihn ihr Leben. Er begann am Juli mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns. Gerade einmal knapp sechs Wochen dauerte es , um die Welt in einen Weltkrieg zu stürzen. Es waren krisenhafte Wochen, von Ende Juni bis Anfang. Der Erste Weltkrieg endete im November mit der militärischen Niederlage Deutschlands und seines Bündnispartners Österreich-Ungarn. Die Zahl der Toten. Der Erste Weltkrieg war der erste "totale" und industriell geführte Krieg der Menschheitsgeschichte. Etwa 17 Millionen Menschen verloren. Der Erste Weltkrieg begann im Sommer und dauerte vier Jahre. Rund 70 Millionen Soldaten waren im Laufe des Krieges im Einsatz. Der Erste Weltkrieg gilt als Zäsur des beginnenden Jahrhunderts: Er zerstörte naive Fortschrittshoffnungen, offenbarte die Zerstörungspotentiale der.

Der 1 Weltkrieg

Dabei stützte es sich auf seine Lehren aus dem Ersten Weltkrieg, auf den gehören die Geschichte des Ersten Weltkriegs, die Geschichte der. Der Erste Weltkrieg wurde von 19in Europa, im Nahen Osten, in Afrika, Ostasien und auf den Ozeanen geführt. Etwa 17 Millionen Menschen. Der Erste Weltkrieg war der erste "totale" und industriell geführte Krieg der Menschheitsgeschichte. Etwa 17 Millionen Menschen verloren. Die Liste der Ninja Warrior Halbfinale Kriegsverbrecher, die die Siegermächte im Februar Deutschland zur Auslieferung Jva Aachen, umfasste fast Personen. Diese überzogene Gräuelpropaganda war ein Grund, warum kein Verständigungs- oder Verhandlungsfrieden zustande kam, und erschwerte nach dem Krieg auf allen Seiten die Aussöhnung. Karl Liebknecht vom Spartakusbund proklamierte um 16 Uhr die freie sozialistische Republik Deutschland. Richthofen, wurden in Berlin auf dem Invalidenfriedhof beigesetzt. Louise Linton Titel des hoch verschuldeten Königreichs ging allmählich an die Vereinigten Staaten von Amerika. Juni bis zum Der Anteil des Seekrieges am Ausgang des Ersten Weltkrieges insgesamt war so nicht ausschlaggebend und eher in seiner indirekten Wirkung von Bedeutung. Wer war am Ersten Ein Ganz Gewöhnlicher Dieb beteiligt? Die sozial- und kulturgeschichtliche Forschung hat diese monokausale Interpretation zuletzt stark relativiert. November Georg von Hertling. In Deutschland fand keine Militarisierung der Arbeitsverhältnisse statt; mit dem Hilfsdienstgesetz vom 5. Januar lehnten Deutschland und Österreich-Ungarn die 14 Punkte ab. Durch den amerikanischen Kriegseintritt Fear The Walking Dead Stream German die russische Revolution zeichnete sich schon früh auch die Systemkonkurrenz ab, die die Blockkonfrontation der zweiten Hälfte des Ein weiterer Engpass vor allem bei den Mittelmächten und in Frankreich ergab Mockingjay Stream aus der scharfen Konkurrenz zwischen der Armee, die immer mehr Soldaten, und der Industrie, die qualifiziertes Watchbox Kostenlos Streamen benötigte. Jahrhundertseines Jahrhunderts von Krieg, Gewalt und Vertreibungen.

Unser einziges Ziel ist, die Türkei bis zum Ende des Krieges an unserer Seite zu halten, gleichgültig ob darüber Armenier zu Grunde gehen oder nicht.

Verstärkung erhielten die Mittelmächte am Oktober durch den Kriegseintritt Bulgariens. Die Regierung von Wassil Radoslawow hatte so am 1.

August zunächst die strikte Neutralität Bulgariens erklärt. Die Mittelmächte und die Alliierten bemühten sich in der Folgezeit um Bulgarien, das wiederum seine Kriegsbeteiligung vom jeweiligen Angebot abhängig machen konnte.

Hierbei waren die Mittelmächte in der besseren Ausgangssituation, sie konnten den territorialen Interessen auf Kosten Serbiens und gegebenenfalls Rumäniens und Griechenlands deren Kriegseintritt auf Seiten der Alliierten erwartet wurde leichter entgegenkommen als die Alliierten, so wurde den Bulgaren Makedonien , die Dobrudscha und Ostthrakien versprochen.

Dementsprechend und aufgrund des im Herbst relativ günstigen Kriegsverlaufs gab Bulgarien den Mittelmächten den Zuschlag. Bereits am 6. September hatte sich Bulgarien zu einer Zusammenarbeit mit den Mittelmächten bereit erklärt, die durch einen Angriff auf Serbien eine Landverbindung zum Osmanischen Reich herstellen wollten.

Oktober begann unter dem Kommando von Mackensen die Offensive der Mittelmächte gegen Serbien , am Oktober erklärte Bulgarien Serbien den Krieg.

Damit stand den Serben eine erhebliche Übermacht gegenüber, die von den Alliierten mit einer Landung von Truppen nördlich von Thessaloniki nicht ausgeglichen werden konnte.

Griechenland verweigerte einen Kriegseintritt auf Seiten Serbiens mit Hinweis auf die unzureichende alliierte Unterstützung, obwohl es sich am 1.

Juni in einem bilateralen Vertrag zur Unterstützung Serbiens verpflichtet hatte. November zogen sich die Reste der serbischen Armee etwa Das besetzte Serbien wurde zwischen Österreich-Ungarn und Bulgarien aufgeteilt.

Januar mit einer schweren Niederlage für das Osmanische Reich. Ende November konnte der britische Vormarsch an der Mesopotamienfront heute irakisches Gebiet in der Schlacht von Ktesiphon Die Koalitionsregierung unter Asquith umfasste ein Munitionsministerium als Reaktion auf die Munitionskrise des Frühjahrs Im Oktober und November kam es in Deutschland angesichts der verschärften Lebensmittelbeschränkungen vor Lebensmittelläden, Ausgabestellen und Freibänken zunächst zu Krawallen, zunehmend aber auch zu Protestversammlungen ganz überwiegend weiblicher Demonstranten.

November wurden in Berlin bei einer Protestversammlung Unter den Linden 58 Frauen verhaftet, die Presse durfte darüber nicht berichten.

Bethmann Hollweg bemühte sich erfolglos um Rücknahme der Interpellation, am 9. Dezember wurde sie im Reichstag behandelt. Daraufhin lehnten 20 sozialdemokratische Abgeordnete in der Reichstagssitzung vom Januar griffen österreichische Truppen das Königreich Montenegro an, schon am Im März evakuierten die Italiener von diesem Hafen Darunter waren Februar bis zum Juli Militär-General-Gouverneur.

In Albanien, das kein aktiver Kriegsteilnehmer war, wurde unter dem Vorsitz des Generalkonsuls August Ritter von Kral ein ziviler Verwaltungsrat eingerichtet.

Durch die Beteiligung albanischer Führer und den Ausbau von Schulen und Infrastruktur versuchte die Besatzungsmacht, die Albaner für sich einzunehmen.

Februar begann die Schlacht um Verdun. Armee , wobei Konstantin Schmidt von Knobelsdorf , Generalstabschef der 5. Armee, federführend war.

Die deutsche Heeresleitung entschied sich für den Angriff auf die seit teilweise entwaffnete, ursprünglich stärkste Festung Frankreichs, um ihrerseits den Krieg an der Westfront wieder in Bewegung zu bringen.

Mihiel im Osten und Varennes im Westen, wodurch dort die deutsche Front in ihren Flanken bedroht war. Falkenhayn meinte, Frankreich könne aus Gründen des nationalen Prestiges dazu bewogen werden, zur Verteidigung Verduns nicht vertretbare Verluste in Kauf zu nehmen.

Um Verdun zu halten, wäre bei Gelingen des Planes eine Rückeroberung der von deutscher Artillerie besetzten Höhen notwendig gewesen, was vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus den Schlachten im Jahre nahezu unmöglich galt.

Entgegen den deutschen Erwartungen leisteten die Franzosen erbitterte Gegenwehr, Geländegewinne waren zunächst kaum zu verzeichnen. Februar wurde das Fort Douaumont von deutschen Truppen erobert, was wegen der östlichen Ausrichtung dieser Festung nur geringe taktische Bedeutung hatte.

Anlässlich des Verlustes des Forts entschlossen sich die Franzosen, dass die Festung Verdun unbedingt gehalten werden solle.

Die Schlacht verlief in vier Phasen: Die erste endete am 4. März, da der französische Artilleriebeschuss von den Höhen westlich der Maas das deutsche Vordringen zum Stocken brachte.

In der zweiten Phase gab Falkenhayn dem Drängen der 5. In einer dritten Phase legten die Angreifer den Schwerpunkt wieder auf die Einnahme von Verdun selbst.

Juni erfolgte die Erstürmung von Fort Vaux , am Juni begann mit Kurzfristig gelang es den deutschen Truppen in einer vierten Phase bis zum Am Fort de Souville etwa fünf Kilometer nordöstlich Verdun und vor der Ouvrage de Froideterre blieb der deutsche Angriff endgültig stecken, Falkenhayn befahl angesichts dessen und eingedenk des am 1.

Juli begonnenen alliierten Angriffs an der Somme am Nachmittag des Juli die Einstellung der Offensive. März von seinem Posten zurücktreten musste.

Mai und 1. Juni kam es eher unabsichtlich zur Skagerrakschlacht engl. Mehr als Seeleute starben, darunter der Schriftsteller Gorch Fock.

Die deutsche Hochseeflotte entging mit Glück und taktischem Geschick der Vernichtung durch die britische Übermacht und konnte den Briten deutlich höhere Verluste beibringen als umgekehrt.

An der strategischen Lage änderte dies indes nichts und bestätigte damit nur die britische Seeherrschaft. Der Angriff an der Somme am 1.

Juli war ursprünglich unter französischer Führung geplant, aufgrund der Schlacht von Verdun übernahmen ihn weitgehend die Briten. An der Italienfront begann die 6.

Isonzoschlacht erst am 4. August, da wegen des deutschen Angriffs auf Verdun auf Verlangen der Alliierten schon am März ein Angriff 5.

Isonzoschlacht erfolgte und die Österreicher am Mai die Südtiroloffensive bis Juni eröffnet hatten, derentwegen die Brussilow-Offensive vorgezogen wurde und schon am 4.

Juni begann. Mit der Brussilow-Offensive begann am 4. Juni östlich Kowel die 4. Armee nahezu vollständig zerschlagen, die 9. Armee auf und eroberte wichtige Städte wie Czernowitz und Kolomea.

Die Verluste für Österreich—Ungarn betrugen Logistische Probleme verhinderten jedoch ein noch weiteres Vordringen, zudem schlugen unterstützende Angriffe nach altem Muster auf engem Frontabschnitt im Bereich der Pripjetsümpfe und bei Baranawitschy fehl, ebenfalls der Versuch, den Verkehrsknotenpunkt Kowel einzunehmen.

Nach achttägiger, ununterbrochener Artillerievorbereitung durch über Geschütze, bei der etwa anderthalb Millionen Granaten verschossen wurden, begann am 1.

Juli der Angriff auf die deutschen Stellungen an der Somme. Trotz des schweren Geschützfeuers waren zahlreiche deutsche Unterstände intakt geblieben, sodass die deutschen Soldaten dem britischen Angriff mit MG-Feuer begegnen konnten.

Allein am ersten Tag der Somme-Schlacht starben September kam es dabei zum kriegshistorisch ersten Einsatz von Tanks Panzer seitens der Briten.

Die Kämpfe dauerten bis November an, die Alliierten konnten im Brennpunkt der in Luftlinie etwa 30 Kilometer breiten Angriffsfront die deutsche Front um 8 bis 10 Kilometer eindrücken.

Die britischen und französischen Verluste für diesen bescheidenen Geländegewinn betrugen Die Zahlen der deutschen Verluste sind umstritten, britische Autoren rechnen die — vom deutschen Sanitätsbericht dortige Verlustzahl: Der 1.

Jahrhundert, ja in ihrer Geschichte überhaupt […]. Von Mai bis Juni führte die österreichisch-ungarische Armee in Südtirol eine Offensive gegen die italienischen Stellungen, die nach geringen Anfangserfolgen aufgrund der Lage an der Ostfront Brussilow-Offensive abgebrochen werden musste.

August erklärte Italien auch dem Deutschen Reich den Krieg. Bereits von Mai bis November war eine verstärkte deutsche Division Alpenkorps zur Unterstützung des österreichisch-ungarischen Verbündeten an die Front in Südtirol verlegt worden, da die OHL Süddeutschland gefährdet sah.

Dezember bei Dutzenden von Lawinenabgängen insgesamt mehrere italienische und österreichisch-ungarische Soldaten. Die Lawinenkatastrophe vom Dezember gilt als eine der schlimmsten wetterbedingten Katastrophen in Europa.

August erklärte Rumänien Österreich-Ungarn den Krieg und hatte faktisch schon einige Tage zuvor den rumänischen Kriegsschauplatz eröffnet.

Rumänien war zwar dem Dreibund beigetreten, zu Kriegsbeginn blieb Rumänien in wortgetreuer Auslegung des Bündnisvertrages jedoch neutral.

Russland hatte Rumänien bereits in einem Abkommen vom 1. Oktober Unterstützung bei seinen Gebietsansprüchen in Siebenbürgen zugesichert. Da Rumänien nach dem Zweiten Balkankrieg im Frieden von Bukarest die mehrheitlich von Bulgaren und Türken bewohnte südliche Dobrudscha erhalten hatte, war der bulgarische Kriegseintritt auf Seiten der Mittelmächte ein weiterer Faktor, der Rumänien in Richtung Entente bewegte.

Die Entente machte auch dementsprechende territoriale Avancen ohne diese vollständig erfüllen zu wollen , sodass sich Rumänien auch angesichts der Erfolge der Brussilow-Offensive am August vertraglich der Entente anschloss siehe auch Kriegsziele.

Die 9. Oktober Kronstadt zurückerobert werden. Die Mittelmächte bauten eine klassische Zangenbewegung auf: Am Das mehrfach durch Luftschiffe [] und Schlachtflugzeuge bombardierte Bukarest wurde am 6.

Dezember erobert. Während der schweren Krise, in die die deutsche Kriegsführung im Sommer durch den Allfrontenkrieg der Entente geriet, wurde Kaiser Wilhelm zunehmend bestürmt, sich endlich von Generalstabschef Erich von Falkenhayn zu trennen.

Der Kriegseintritt Rumäniens am August bot den Anlass. Die neue Führung ab Die Ernennung der 3. Im Herbst ging die französische Armee bei Verdun zur Gegenoffensive über.

Oktober nahmen französische Truppen die Forts Douaumont und Thiaumont ein. Weitere französische Offensiven zwangen die Deutschen dazu, am 2.

Dezember Fort Vaux zu räumen. Das Fort wurde nach seiner Räumung von deutschen Pionieren gesprengt.

Bis zum Dezember eroberten die Franzosen fast sämtliche Gebiete zurück, die die Deutschen bei ihrer Offensive im Frühjahr eingenommen hatten.

Die Schlacht vor Verdun forderte Auf dem etwa 30 Kilometer breiten und 10 Kilometer tiefen Schlachtfeld waren mindestens 36 Millionen Granaten niedergegangen.

Da dem französischen Oberbefehlshaber Joseph Joffre die Verkennung der deutschen Angriffsabsicht bei Verdun sowie die ebenso blutigen wie nutzlosen Offensiven in der Champagne und an der Somme angelastet wurden, geriet er zunehmend in die Kritik.

Dezember wurde er durch General Robert Nivelle — ersetzt, der die erfolgreiche Gegenoffensive bei Verdun geführt hatte und sich damit für die Führung der für das nächste Jahr geplanten alliierten Frühjahrsoffensive empfohlen hatte.

November wurde der bis russische Teil Polens von den Mittelmächten zum unabhängigen Königreich proklamiert. Dieses Kontingent wurde zur Polnischen Wehrmacht erklärt.

Nach der Einnahme Bukarests richteten die Mittelmächte am Dezember ein Friedensangebot an die Alliierten , das letztere am Dezember ablehnten.

Februar wieder aufzunehmen. Aber erst die Antwortnote der Alliierten auf das unerwartete Vermittlungsangebot von Woodrow Wilson vom Dezember , die am Januar bekannt wurde, bewirkte einen weitgehenden innenpolitischen Schulterschluss.

Wilson hatte darin unter anderem die Offenlegung der jeweiligen Kriegsziele erbeten. Sie gibt die Kriegsziele der Entente bekannt. Lostrennung der früher eroberten Provinzen u.

Tiefes Entzücken bei den Alldeutschen u. Niemand kann noch behaupten, die Entente wolle nicht den Vernichtungskrieg u. Alles ist jetzt in Vorbereitung für den unbeschränkten U-Boot-Krieg.

Januar gleichzeitig die Wiederaufnahme des uneingeschränkten U-Bootkrieges mit. Beide Häuser des Kongresses stimmten mit überwältigender Mehrheit zu.

Schon vor dem Krieg war man in den Vereinigten Staaten zunehmend zu der Ansicht gekommen, dass die mit dem Tirpitz-Plan verbundene politische Strategie langfristig den amerikanischen Interessen — unter anderem der Monroedoktrin — widersprach.

Weiterhin war die Einstellung führender amerikanischer Gelehrter und Politiker Anfang des Jahrhunderts geprägt von tiefem Misstrauen gegenüber dem deutschen kulturellen Überlegenheitsanspruch und der deutschen Staatsidee.

Die zunehmenden wirtschaftlichen Verflechtungen mit der Entente seit Kriegsbeginn, Berichte über tatsächliche und angebliche deutsche Kriegsgräuel wie der Bryce-Report und Schiffsversenkungen mit amerikanischen Opfern — namentlich jene der RMS Lusitania — verstärkten die antideutsche Stimmung.

Zunächst galten die zunehmenden Rüstungsanstrengungen seit Kriegsbeginn jedoch nicht einem Kriegseintritt, sondern dem potenziellen Kriege nach diesem Krieg.

Noch in der Wahlkampagne zur Präsidentschaftswahl vom 7. November setzte Wilson einen Schwerpunkt auf die Aufrechterhaltung der amerikanischen Neutralität, was nach Wilsons Wahlsieg dem Entschluss der deutschen Reichsleitung zuträglich war, die Kriegsführung weiter zu eskalieren.

Entscheidend für die Entwicklung zum Kriegseintritt war die deutsche Reaktion auf Wilsons Friedensinitiative vom Dezember siehe oben.

Die vertrauliche und sogleich relativierte Übermittlung der deutschen Friedensbedingungen — de facto eine Ablehnung des Vermittlungsangebotes — erfolgte gleichzeitig mit der Ankündigung der Wiederaufnahme des uneingeschränkten U-Boot-Kriegs durch das Reich.

Februar lediglich die diplomatischen Beziehungen zum Kaiserreich ab und wollte zunächst abwarten, ob die Reichsleitung ihre Drohung wahr machte.

Februar erhielt die amerikanische Regierung Kenntnis von einem abgefangenen Telegramm des Staatssekretärs im Auswärtigen Amt, der Zimmermann-Depesche , die am 1.

März in der The New York Times veröffentlicht wurde. Das verzerrte Preisgefüge siehe oben brachte es mit sich, dass es für Produzenten profitabler war, Kartoffeln und Brotgetreide als Futtermittel zu verwenden oder an Brennereien zu verkaufen.

Im Februar sank die durchschnittliche Tagesration auf 1. Der Steckrübenwinter verursachte zugleich einen tiefen Einschnitt in der kollektiven Wahrnehmung der gesellschaftlichen Solidarität Produzenten versus Konsumenten und der Fähigkeiten des Staates bezüglich der Ernährungsversorgung.

Vor dem Hintergrund der Kriegsbelastungen, zunehmender Inflation und vor allem aufgrund des starken Nahrungsmangels organisierten in erster Linie Arbeiter- und Soldatenfrauen und erstmals auch Bauernfrauen am Februar jul.

März greg. Aus Arbeiterkomitees bildeten sich wie schon Räte Sowjets , die die Forderungen der Demonstranten vertraten und politisch durchzusetzen versuchten.

An der Spitze der Räte stand ein Exekutivkomitee, das zunächst mehrheitlich aus Menschewiki und Sozialrevolutionären zusammengesetzt war.

März jul. Die in der Duma vertretenen bürgerlichen Parteien bildeten parallel eine provisorische Regierung unter Ministerpräsident Georgi Lwow und konnten den Zaren zur Abdankung überreden 3.

Die Alliierten werteten die Vorgänge in Russland überwiegend positiv, denn Russland stellte als antidemokratischer Staat ein Problem für die alliierte Propaganda dar, die stets den Kampf der Demokratie gegen die Willkürherrschaft betonte.

Die deutsche Führung ermöglichte es, dass am April greg. Lenin und 30 weitere führende Bolschewiki — streckenweise in einem deutschen Zug — aus dem Schweizer Exil über Finnland nach Russland zurückkehren konnten.

April jul. Mai greg. Alexander Kerenski — Kriegsminister in der am 6. Mai jul. Der Angriff begann am Juni mit Artilleriebeschuss in an der Ostfront bis dahin ungekannter Intensität, sein Schwerpunkt lag im Bereich Stanislau , über das hinaus die russische Armee bis nach Kalusz vordrang Juli , um sich daraufhin festzulaufen.

Auch an den anderen Frontabschnitten misslang der Angriff. In der Folge kam es zu Massendesertationen und Auflösungserscheinungen der russischen Armee, Kerenski stellte am Juli die Offensive ein.

Im Gegenangriff drangen die Mittelmächte bis nach Tarnopol und Czernowitz 3. August vor, womit die Rückeroberung von Ost-Galizien und der Bukowina einherging.

Lenin floh daraufhin nach Finnland. Als Ende September General Kornilow einen Putschversuch unternahm, musste Kerenski zur Verteidigung der Revolution auf die Bolschewiki zurückgreifen, was mit der faktischen und rechtlichen Rehabilitation einherging.

Anfang November eskalierte die Situation in Russland. Durch die von dem inzwischen aus Finnland zurückgekehrten Lenin geführte Oktoberrevolution vom Oktober jul.

November greg. Bereits am Dezember wurde ein später mehrfach verlängerter zehntägiger Waffenstillstand zwischen den Mittelmächten und Russland vereinbart und am Dezember in Brest-Litowsk die zunächst ergebnislosen Friedensverhandlungen eröffnet, die am 3.

März mit dem Friedensvertrag von Brest-Litowsk endeten siehe unten. Im März zogen sich die im mittleren Abschnitt der Westfront an der Somme stehenden deutschen Truppen im Unternehmen Alberich in die stark ausgebaute Siegfriedstellung zurück.

Die eigentliche Bewegung wurde innerhalb von drei Tagen, vom März, durchgeführt. Ortschaften wie zum Beispiel Bapaume wurden gesprengt, insgesamt Militärisch war die Operation ein Erfolg, sie verbesserte die Lage der deutschen Truppen durch die Verkürzung der Front und den Rückzug auf die gut ausgebaute Siegfriedstellung, die Angriffsplanungen der überraschten Alliierten für das Frühjahr liefen zunächst ins Leere.

In der zweiten Konferenz in Chantilly Standort des französischen Hauptquartiers hatten die Alliierten im November wiederum eine kombinierte Offensive vereinbart.

Der für diese Offensive zum gemeinsamen Oberbefehlshaber bestimmte Robert Nivelle wählte die nordfranzösische Stadt Arras als Ausgangspunkt eines am 9.

April begonnenen Angriffs Schlacht bei Arras durch das britische Heer darunter kanadische und neuseeländische Einheiten.

Hauptziel der Franzosen war dabei die Einnahme des Chemin des Dames. Abgesehen davon war der Materialeinsatz deutlich höher als an der Somme im Vorjahr.

Den Kanadiern gelang die Einnahme eines strategisch wichtigen Höhenzuges bei Vimy , der Vormarsch blieb jedoch danach stecken. Der französische Angriff Kilometer weiter südlich war trotz Geländegewinne ein Fehlschlag, der Chemin des Dames als Operationsziel konnte nicht genommen werden.

Beide Offensiven mussten bereits im Mai nach hohen Verlusten abgebrochen werden. Giftgas wurde von beiden Seiten angewandt, wobei mit diesen beiden Schlachten zunehmend die Gasgranate das Blasverfahren ablöste.

Fünf Divisionen waren ernsthaft betroffen, diese lagen direkt im Süden der Angriffszone der Offensive am Chemin des Dames, zwischen Soissons und Reims.

Beim ebenfalls dort eingesetzten russischen Expeditionskorps kam es zu ähnlichen Problemen. Angesichts der anfänglichen britischen Erfolge bei Arras waren vor allem dort die hohen Erwartungen besonders enttäuscht worden.

In der Regel begannen die Meutereien nicht bei den Truppen in vorderster Front, sondern bei jenen in der Kampfpause anlässlich des Befehls zur Rückkehr an die Front.

Abgesehen von zwei begrenzten, erfolgreichen Operationen bei Verdun im August und an der Aisne im Oktober wo die Deutschen hinter die Ailette zurückgeworfen wurden , unternahm das französische Heer zwischen Juni und Juli keine Offensiven mehr.

Die deutschen Truppen begnügten sich während der Hochphase der Meuterei zwischen Mai und Juni damit, die Passivität des Gegners hinzunehmen, da sie deren Ursachen nicht durchschauten und an anderen Fronten gebunden waren.

In der Schlacht von Messines Mai bis 7. Juni gelang es den Briten, einen strategisch wichtigen Höhenzug im Süden von Ypern zu erobern.

Juli bis 6. Der Angriff blieb nach einigen Erfolgen am 9. Nach der Einnahme der Ruinen von Passchendaele durch kanadische Truppen am 6.

Die Verluste auf beiden Seiten betrugen etwa In der Schlacht von Cambrai November bis 6. Das neue Angriffsverfahren war überraschend, da bei Angriffsabsichten aufgrund der tief gegliederten Stellungen die übliche tagelange Artillerievorbereitung erwartet wurde.

Der Durchbruch zum Eisenbahnknotenpunkt Cambrai gelang jedoch nicht, gut ein Drittel der angreifenden Panzer wurde vernichtet, in einer am Dieser Abwehrerfolg bestärkte die deutsche Heeresleitung in ihrer Fehleinschätzung, dass der Aufbau einer eigenen Panzertruppe nicht vordringlich sei.

Februar erreichten sie Kut al-Amara und nahmen überraschend noch vor Beginn der Regenzeit am März Bagdad ein, die Türken mussten sich nach Mosul zurückziehen.

Der Fall Bagdads war ein schwerer Schlag für die Türkei und die Mittelmächte, da damit alle — unter anderem mit der Bagdadbahn verbundenen — Pläne im Orient in Frage gestellt wurden.

Juni trat das Königreich Griechenland auf Seiten der Alliierten in den Krieg ein, nachdem schon zuvor griechische Freiwilligenverbände auf deren Seite an der Salonikifront mitkämpften.

Venizelos kehrte im Gegenzug von Saloniki nach Athen zurück, rief das gewählte Parlament zusammen und bildete eine Regierung, die umgehend den Mittelmächten den Krieg erklärte.

Neuer König wurde Alexander I. In der Isonzoschlacht September entging Österreich-Ungarn nur knapp einer schweren Niederlage. Da Kaiser Karl I.

Armee darunter das Deutsche Alpenkorps geleistet wurde. Die Italiener verloren mehr als Die Alliierten entsandten fünf britische und sechs französische Divisionen zur Unterstützung.

Falkenhayn bezog daraufhin am 5. November sein Hauptquartier in Jerusalem und wollte die Stadt um jeden Preis verteidigen. Die OHL befahl jedoch die Räumung, um nicht bei einer eventuellen Zerstörung der heiligen Stätten das Ansehen der Mittelmächte in der Weltöffentlichkeit noch weiter zu beschädigen.

Lawrence endete somit am 9. Dezember vorerst mit der kampflosen Einnahme Jerusalems durch britische Truppen. In der Osterbotschaft vom 7. April stellte Wilhelm II.

Eine Woche später, am In der Kriegszielkonferenz von Bad Kreuznach am Vom 2. Juni bis zum Juni fand die Stockholmer Konferenz der zweiten Internationale statt, die jedoch ebenso wirkungslos blieb wie verschiedene Sondierungen zu einem Separatfrieden vor allem seitens des neuen österreichisch-ungarischen Kaisers Karl I.

Versuche zu einem Frieden mit Russland im Frühjahr scheiterten zunächst aufgrund der inakzeptablen deutschen Forderungen.

Aufgrund Erzbergers Rede sprachen Hindenburg und Ludendorff am 7. Juli beim Kaiser vor und forderten die Ablösung des Kanzlers, was der Kaiser wiederum ablehnte.

Der Kanzler erreichte beim Kaiser am Juli der Öffentlichkeit bekannt wurde. Juli reichte der hiervon informierte Bethmann Hollweg sein Rücktrittsgesuch ein, als Nachfolger wurde der weitgehend unbekannte Georg Michaelis bestellt.

Juli stimmte die Mehrheit des Reichstags der von Erzberger eingereichten, sehr allgemein gehaltenen Friedensresolution zu, die entsprechend folgenlos blieb.

Innenpolitisch hatte die Friedensresolution des Reichstags jedoch unter anderem insofern Auswirkungen, als sich am 2. September aus diesem Anlass als Gegenreaktion die annexionistische, völkisch-nationalistische Deutsche Vaterlandspartei gründete.

August an die Staatsführungen der kriegführenden Länder blieb gleichfalls folgenlos. Der Papst schlug hier unter anderem einen Frieden ohne Annexionen und Reparationen, freie Seewege und eine Regelung der strittigen Fragen mithilfe des Völkerrechts vor.

Diese Initiative, verbunden mit humanitären Aktivitäten z. Da sich Reichskanzler Michaelis offenkundig weitgehend als Erfüllungshilfe der OHL verstand, drängte die Reichstagsmehrheit seit Ende Oktober auf seine Entlassung und konnte dies auch durchsetzen, Nachfolger wurde am 1.

November Georg von Hertling. Dezember begannen die Verhandlungen zwischen Russland und den Mittelmächten über einen Separatfrieden, am 6. Dezember proklamierte Finnland seine Unabhängigkeit von Russland.

Präsident Woodrow Wilson stellte am 8. Wilson nahm dabei in Anspruch, freiheitliche politische Prinzipien global verwirklichen zu wollen, als wichtigstes Ziel proklamierte Wilson das Selbstbestimmungsrecht der Völker.

Januar lehnten Deutschland und Österreich-Ungarn die 14 Punkte ab. Januar begannen die Jännerstreiks bei den Rüstungsbetrieben in und um Wiener Neustadt , die Streikfront weitete sich aus und bröckelte erst angesichts massiver militärischer Gewalt ab, am Januar wurde die Arbeit wieder aufgenommen.

In Deutschland kam es zwischen dem Januar und dem 2. Ähnlich wie in Österreich konnte die Bewegung jedoch nur mit militärischen Repressionen unterdrückt werden, am Januar riefen die Behörden in Berlin den verschärften Belagerungszustand aus, verhafteten Mitglieder der Streikleitung und schickten in der Folge Ab dem 3.

Februar nahmen die meisten Betriebe ihre Arbeit wieder auf. In den Friedensverhandlungen von Brest-Litowsk forderte die deutsche Seite am Januar in ultimativer Form einen Verzicht Russlands auf Polen, Litauen und das westliche Lettland , woraufhin der sowjetische Verhandlungsführer Leo Trotzki eine Verhandlungspause erwirkte.

In Petrograd entschieden sich die Regierung und das Zentralkomitee für Trotzkis Vorschlag, die Verhandlungen in Erwartung auf die baldige Erhebung des westeuropäischen Proletariats hinauszuzögern.

Januar hatte sich die Ukraine auf Beschluss der nicht-bolschewistischen Zentralna Rada für unabhängig erklärt, am 9. Die Mittelmächte rückten deswegen ab Ohne erneut in Verhandlungen einzutreten, musste die sowjetische Delegation die erheblich verschärften deutschen Bedingungen akzeptieren, der Friedensvertrag von Brest-Litowsk wurde am 3.

März unterzeichnet. Die Mittelmächte verpflichteten sich hierin zwar zur Räumung der besetzten Gebiete mit Ausnahme von Livland , Russland musste aber auf territoriale Ansprüche in Polen, Litauen und Kurland sowie auf von der Türkei beanspruchtes Gebiet im Kaukasus verzichten.

Im Zusammenhang mit dem Vertrag stimmte Deutschland im März einem eng an Deutschland gebundenen, eigenständigen Litauen zu Unabhängigkeitserklärung am Ein am August unterzeichneter Ergänzungsvertrag legte den russischen Verzicht auf Livland und die Anerkennung der Selbständigkeit Finnlands und der Ukraine fest.

Das Deutsche Reich hatte zuvor Die schon Ende absehbare Entlastung der Ostfront führte dazu, dass am November in Mons seitens der deutschen Armeeführung eine Offensive an der Westfront beschlossen wurde, für die verschiedene konkurrierende Pläne ausgearbeitet wurden und die dem Krieg vor dem Eintreffen der Amerikaner eine Wendung geben sollte.

Quentin entlang der Somme, die nach Nordwesten schwenken, die britische Armee umfassen und zum Rückzug auf die Kanalhäfen zwingen sollte.

Am frühen Morgen des März begann die deutsche Frühjahrsoffensive. Nach vergleichsweiser kurzer Artillerievorbereitung — über fünf Stunden — erzielten die deutschen Sturmtruppen mit ihrer Infiltrations-Taktik geprägt von Herman Geyer einen tiefen Einbruch in die britische Front.

Angriffe wurden zudem nicht zuletzt dadurch aufgehalten, dass die schlecht versorgten deutschen Truppen die britischen Depots plünderten.

Weiterhin konnte die materielle Überlegenheit der Alliierten durch die überraschende Schwerpunktsetzung nicht dauerhaft ausgeglichen werden.

Als Novum in der Kriegsgeschichte kann gelten, dass erstmals an längeren Frontabschnitten die deutschen Verluste mehrheitlich auf Fliegerangriffe zurückzuführen waren.

Die Alliierten einigten sich am 3. April eingestellt. Ludendorff, dem inzwischen im Generalstab offen Führungsfehler vorgeworfen wurden, griff auf eine Alternativplanung zur Michaelsoffensive zurück: die Operation Georg, ein Angriff in Flandern entlang des Flusses Leie auf einer Frontbreite von 30 Kilometern mit dem Ziel der Kanalküste westlich von Ypern Vierte Flandernschlacht.

Aufgrund der Operation Michael konnte die Aktion nur noch in verminderten Umfang durchgeführt werden und wurde dementsprechend auf Georgette umbenannt.

Nach einigen Anfangserfolgen wie die Eroberung des strategisch wichtigen Kemmelbergs am April lief sich Georgette fest. Gravierender für das deutsche Heer war jedoch die zunehmende Verweigerung von Angriffsbefehlen bei den erschöpften und enttäuschten Truppen ab etwa Mitte April.

Der OHL war die schwindende Moral der eigenen Truppen nicht verborgen geblieben und eröffnete deswegen umgehend am Mai standen die Deutschen wiederum an der Marne, am 3.

Juni die Evakuierung des britischen Expeditionsheeres. Die Marne-Linie konnte jedoch mit Hilfe der amerikanischen Truppen stabilisiert werden.

Juni ab. Schon am 9. Juni aufgrund amerikanisch-französischer Gegenangriffe ebenfalls abgebrochen werden musste. Kurz darauf endete ein letzter Angriff der österreich-ungarischen Truppen an der Italienfront ebenfalls mit einem Misserfolg Zweite Piaveschlacht vom Juli begonnene deutsche Angriff mit allen noch zur Verfügung stehenden Truppen kam zunächst gut voran, am Die abgekämpften, schlecht versorgten und deshalb einigen Autoren zufolge von der ersten Welle der Spanischen Grippe stärker als die Alliierten betroffenen deutschen Truppen wurden überrascht und zogen sich wieder über die erst drei Tage zuvor überschrittene Marne zurück.

Die rückwärtigen Verbindungen der 7. Armee waren gefährdet; nahezu das gesamte im Mai und Juni eroberte Gebiet musste aufgegeben werden.

Der Die Alliierten gewannen an diesem Tag die Initiative, um sie bis Ende des Krieges nicht mehr abzugeben.

In der am 8. Die betroffene 2. Die deutschen Verluste betrugen alleine am 8. August etwa Der operative Erfolg Einbruch maximal 20 Kilometer bis vor Bray-sur-Somme und Chaulnes war zwar im Vergleich mit den deutschen Angriffen im März eher durchschnittlich, der moralische Effekt dagegen enorm, vor allem da erhebliche Teile der Armee offensichtlich den Willen zum Weiterkämpfen verloren hatten.

In der Konferenz von Spa am August vertrat die OHL gegenüber dem Kaiser und Reichskanzler Hertling jedoch die Meinung, dass Defensivoperationen den alliierten Kampfeswillen lähmen würden und Deutschland erst nach dem nächsten Erfolg im Westen Friedensgespräche anbieten solle.

Bis Mitte September konnten die Alliierten schrittweise Gelände gewinnen, am September widerwillig den Rückzug auf die Siegfriedstellung.

Ausnahme bilden hier die englischen Marineflieger, die neben den Fliegern des Heeres separat aufgestellt waren.

Auch eine Einteilung in verschiedene Flugzeugklassen fehlte zu Beginn. Die Luftstreitkräfte der anderen Länder übernahmen kurz darauf diese Einteilung ebenfalls.

Die Hauptaufgabe der Flugzeuge blieb während des gesamten Krieges die Aufklärung. Mit der Entwicklung von Luftbildkameras wurden die Aufnahmen der Bilder immer besser, sodass diese für die militärische Führung zur Durchführung von Plänen immer mehr eingesetzt werden konnte.

Auch für die Artillerie waren die Aufklärungsflüge von entscheidendem Vorteil, da somit die feindlichen Stellung genauer unter Beschuss genommen werden konnten.

Durch die Entwicklung leistungsstärkerer Motoren stieg die Einsatzfähigkeit der Aufklärungsflugzeuge beträchtlich.

Da die militärische Führung beider Parteien frühzeitig den Nutzen der Aufklärung erkannten, jedoch auch die Gefahr der feindlichen Aufklärung, begannen die Luftstreitkräfte mit dem Aufbau erster Jagdflugzeuge, deren Hauptaufgabe der Abschuss von Aufklärungsflugzeugen war.

So gingen z. Der Einsatz von Flugzeugen für Bombardierungen erfolgte in der ersten Hälfte des Krieges eher provisorisch.

So wurden aus den Flugzeugen Bomben und Handgranaten per Hand heraus geworfen, wobei die Zielgenauigkeit mehr als zu Wünschen übrig lies.

Für strategische Bombardierungen setzte das deutsche Reich zunächst auf Zeppeline. Dezember wurde erstmals eine englische Stadt bombardiert. Das Bild der Piloten im 1.

Weltkrieg wurde bereits zu Beginn des Krieges durch französische Zeitungen dahingehend geprägt, als das sich die Piloten in ihren Kämpfen noch ritterlich verhalten würden.

Als Ass wurden demnach Flieger bezeichnet, die mehr als 5 feindliche Flugzeuge abgeschossen haben, dabei spielte es keine Rolle ob es sich dabei um Aufklärer, Bomber oder Jagdflugzeuge handelte.

Auch von der heimischen Propaganda wurden solche Piloten vereinnahmt um diese in ihren Ländern als Helden anzupreisen. Springs 16 Abschüsse.

September Neben dem heute noch bekanntesten Piloten unter ihnen, dem 'Roten Baron' Manfred von Richthofen, erzählt der Autor auch die fesselnden Biografien zahlreicher anderer, berichtet von unglaublichen Taten und traurigen Unglücksfällen.

Die immer besser werdenden Maschinen und die Entwicklung der Luftkampftechnik werden ebenso gezeigt wie die historischen Hintergründe.

August In der Zeit von bis verzeichnete die Flugzeugentwicklung enorme Fortschritte und rund Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs wird dieser spannenden Ära mit diesem Band in bewährter und kompakter Form Rechnung getragen.

Sämtliche Flugzeuge und Entwicklungen von deutscher Seite werden in diesem Typenkompass vorgestellt und beschrieben — wie immer mit Leistungstabellen und zeitgenössischen Aufnahmen.

Mai Nach dem ersten Erscheinen deutscher Flugzeuge über Paris am August gehören weite, bombenbeladene Angriffe ins gegnerische Hinterland zum selbst gewählten Programm einiger Feldfliegerabteilungen.

Meistens verfolgen die Abwürfe taktische Ziele. Im April vollzieht sich ein nachhaltiger Wandel in der deutschen Luftkriegsführung, der Übergang von taktischen zu strategischen Bombenangriffen mit Flugzeugen.

Mehr noch als Paris gilt London mit seinem Wirtschafts- und Finanzvolumen als zentrales Angriffsziel. Der Schlieffenplan ist gescheitert.

Beginn der "Ersten Flandern-Schlacht" , in der die deutschen Bataillone in einem zermürbenden Grabenkrieg gegen britische Soldaten hohe Verluste erleiden.

Ein deutsches U-Boot versenkt den britischen Passagierdampfer Lusitania; fast 2. Der uneingeschränkte U-Boot-Krieg wird eingestellt.

Die britische Krankenschwester Edith Cavell wird von einem deutschen Militärgericht zum Tod verurteilt, weil sie alliierten Kriegsgefangenen zur Flucht verholfen hat.

Ihr Tod gilt als Symbol für die deutsche Brutalität in diesem Krieg. Beginn der zehnmonatigen Materialschlacht um die Festung Verdun. In weniger als einem Jahr starben Die Hauptschlacht endet am Dezember , ohne dass sich der Frontverlauf wesentlich verschoben hätte.

Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff bilden die neue 3. Oberste Heeresleitung OHL. In der Schlacht an der Somme misslingen britisch-französische Durchbruchsversuche trotz erstmaligem Einsatz von Panzern.

Mehr als eine Million Soldaten werden verwundet oder getötet. Die Mittelmächte unterbreiten den Alliierten ein Friedensangebot, das diese aber am Dezember zurückweisen.

Der Reichstag fordert in seiner Friedensresolution einen Verständigungsfrieden. Waffenstillstand zwischen Sowjetrussland und den Mittelmächten.

Das Deutsche Reich lehnt es ab. Januarstreik von mehr als einer Million Arbeitern, die Frieden, Demokratisierung sowie bessere Arbeitsbedingungen fordern.

Die Bolschewiki unterzeichnen den Frieden von Brest-Litowsk , durch den die Mittelmächte militärischen Handlungsspielraum im Westen gewinnen.

Deutsche Streitkräfte dringen in der zweiten Marne-Schlacht 60 Kilometer vor und nehmen Aufgrund der französisch-amerikanischen Gegenoffensive im Juli werden die Deutschen nahezu in die Position von September zurückgedrängt.

Die deutsche Verteidigung bricht zusammen. August stufte die Oberste Heeresleitung des Deutschen Reiches die militärische Lage als aussichtslos ein.

Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg und Erster Generalquartiermeister Erich Ludendorff fordern von der Reichsregierung die Aufnahme von Waffenstillstandsverhandlungen.

Oktober war eine neue Regierung unter Reichskanzler Max von Baden gebildet worden, der nun auch Vertreter der Mehrheitsparteien des Reichstages unter Einschluss der Mehrheitssozialdemokratie angehörten.

Die Reichsregierung bittet Wilson um einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen auf der Grundlage des 14 Punkte Programms , das der amerikanische Präsident am 8.

Nach Russlands Ausscheiden aus dem Krieg, versuchte Deutschland an der Westfront eine Entscheidung herbeizuführen, bevor die amerikanischen Truppen vollständig in Europa eingetroffen waren.

Doch der deutsche Angriff scheiterte nach einem hoffnungsvollen Auftakt. Damit war die Niederlage der Mittelmächte besiegelt.

Ebenso wie schon in Russland im Jahr zuvor nahm nun auch im ausgehungerten Deutschland die Kriegsmüdigkeit zu. Immer wieder kam es zu Streiks und Meutereien.

Dem Kaiser legten sie den Heldentod oder die Abdankung nahe. Doch Wilhelm II. In den vier Kriegsjahren seit hatten mehr als neun Millionen Menschen ihr Leben verloren, 20 Millionen waren verwundet worden.

Zum Ende des Krieges befanden sich 25 Staaten mit rund 1,4 Milliarden Menschen im Kriegszustand, das waren etwa drei Viertel der damaligen Erdbevölkerung.

Ebenfalls am 9. November gesetzgeberisch tätig. Dieser Aufruf bedeutete einen erheblichen Schritt in Richtung einer neuen, demokratischen Gesellschaftsordnung.

Im zweiten Teil des Aufrufs verkündete das "mit Gesetzeskraft" von da an geltende Recht. Wichtige Punkte waren z. Am Ende der Erklärung stand die Ankündigung eines neuen Wahlrechts, erstmals auch für Frauen Frauenwahlrecht : "Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht auf Grund des proportionalen Wahlsystems für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen".

Wegen der Unruhen und Strassenkämpfe trat diese nicht in der Hauptstadt Berlin sondern in Weimar zusammen.

Der 1 Weltkrieg Der 1 Weltkrieg

Die beiden Mittelmächte hielten zusammen. Auf der Seite Serbiens aber stand der russische Zar Nikolaus. Auch seine Truppen machten sich bereit für den Kampf.

August erklärte das Deutsche Reich Russland den Krieg, am 3. August dann den Franzosen. Eine Welle nationaler Begeisterung, ein regelrechtes Glücksgefühl erfasste sehr viele Menschen in Deutschland bei Kriegsbeginn im August — das sogenannte "August-Erlebnis".

Es wehten Fahnen, es wurden Gottesdienste gefeiert und Gottes Beistand für diesen Waffengang erbeten. Die Menschen in Deutschland sahen den Krieg als gerecht an, als einen Verteidigungskrieg.

Obwohl Deutschland nicht angegriffen worden war, hatten viele Menschen den Eindruck, sich verteidigen zu müssen. Und das nicht nur in Deutschland.

Einen Verteidigungskrieg zu führen, war in allen Staaten in diesem Krieg die verbreitete Meinung. Die Begeisterung in Deutschland wurde dadurch beflügelt, dass die Bevölkerung, die militärische und die politische Führung von einem schnellen Sieg innerhalb weniger Monate ausgingen.

Die Überzeugung, den Kriegsgegnern überlegen zu sein, war weit verbreitet und wurde seit Jahren genährt vom überbordenden Nationalismus, vom Militarismus, von der rasanten Aufrüstung und vom Aufbau der Kriegsmarine.

Nicht zuletzt geht es der Luftkriegführung darum, gegnerische Verteidigungsmittel wie Flak, Jagdstaffeln und Aufklärungssysteme im Heimatgebiet zu binden und damit der Front zu entziehen.

Der Erste Weltkrieg gibt für künftige Kriege das Muster vor, die Infrastruktur und die Moral des Gegners durch strategische Bombenangriffe so zu schädigen, dass er den Kampf aufgibt.

Januar Manfred von Richthofen, der "Rote Baron", ist auch mehr als 70 Jahre nach seinem Tod der bekannteste Flieger überhaupt.

Er ist eine Legende. In diesem Buch werden seine beiden wichtigsten persönlichen Aufzeichnungen "Der rote Kampfflieger" und das "Reglement für Kampfflieger" zusammen abgedruckt.

Vierzig - zu Teil bisher unveröffentlichte - historische Fotos ergänzen den Text. Dezember Rund Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges liefert dieser Band zum ersten Mal eine aus moderner Sicht verfasste und längst überfällige Gesamtdarstellung der Formations-, Einsatz- und Technikgeschichte der deutschen Luftstreitkräfte und Marineflieger von bis Zeige alle Artikel von:.

Der 1. Weltkrieg in der Luft. Beginn der Luftfahrt: Am Deutsches Jagdflugzeug Albatros D. V Deutsches Jagdflugzeug Fokker D. I Deutsches Jagdflugzeug Pfalz D.

I Deutscher Bomber Gotha G. Rittmeister Manfred Freiherr von Richthofen Oberleutnant d. Ernst Udet Oberleutnant d.

Erich Loewenhardt Leutnant d. Josef Jacobs Leutnant d. Heinrich Gontermann Oberleutnant d. Carl Menckhoff Leutnant d. Julius Buckler Leutnant d.

Josef Veltjens Leutnant d. Heinrich Bongartz Leutnant d. Theodor Osterkamp Leutnant d. Fritz Pütter Leutnant d. Hans-Martin Pippart Leutnantd.

Rudolf Windisch Leutnant d. Die Wirkung war deutlich gravierender als erwartet: Die französische Die Zahl der Toten dieses Gasangriffes wurde zeitgenössisch mit bis zu angegeben, heutige Schätzungen liegen bei etwa Toten und Verwundeten.

Der Frontbogen von Ypern wurde im Rahmen der Zweiten Flandernschlacht lediglich verkleinert und konnte von den britischen Truppen und der neu an der Front eingetroffenen kanadischen Division gehalten werden.

Aufgrund des Gaseinsatzes lagen die Verluste bei den Verteidigern deutlich höher als bei den Angreifern etwa Diese erbrachte trotz enormer Verluste Auf der deutschen Seite gelang es zunehmend, die strukturellen Vorteile des Verteidigers im Grabenkrieg durch taktische Veränderungen weiter auszubauen: Während traditionell die Verteidigung auf eine erste Linie in Vorderhangstellung konzentriert worden war beste Übersicht und weites Schussfeld , gingen die deutschen Truppen aufgrund der materiellen Überlegenheit der Alliierten zunehmend dazu über, den Schwerpunkt der Verteidigung auf die zweite Linie in Hinterhangstellung zu verlegen.

Damit blieb einerseits beim alliierten Durchbruch genug Zeit für die Heranführung von Reserven, andererseits war die überlegene alliierte Artillerie mangels direkter Sicht nicht mehr treffsicher genug, um die deutschen Stellungen auszuschalten.

September und dem Oktober wiederum im Artois und in der Champagne. Februar begann die Dardanellen-Operation der Alliierten mit dem Beschuss der türkischen Küstenforts entlang der Dardanellen durch britische und französische Kriegsschiffe.

Zunächst versuchten Minenräumer, die türkischen Minensperren in der Meerenge zu räumen, um das Ziel Konstantinopel direkt erreichen zu können.

Absicht der Alliierten war, das Osmanische Reich durch Bedrohung seiner Hauptstadt aus dem Krieg zu drängen und die Nachschubroute nach Russland durch die Dardanellen zu öffnen.

März wurde ein Durchbruchsversuch durch die Marinestreitkräfte unter Admiral John de Robeck unternommen, dabei wurden drei alliierte Schlachtschiffe versenkt und weitere beschädigt.

In der Folge beschlossen die alliierten Regierungen, die Öffnung der Dardanellen mit der Landung von Bodentruppen zu erzwingen. Zuvor hatten britische Militärs Truppenlandungen bei Alexandretta erwogen, um die südlichen Gebiete des Osmanischen Reichs vom anatolischen Kernland abzutrennen.

Alliierte Truppen hatten zuvor unter Missachtung der griechischen Neutralität unter anderen die Insel Limnos besetzt, um sie als Ausgangspunkt für Angriffe gegen das Osmanische Reich zu nutzen.

Der Angriff schlug aufgrund des unerwartet heftigen türkischen Widerstandes fehl, wobei sich in der 5. Division hervortat und den Grundstein zu seinem Ruf als Volksheld legte.

Die Operation, in der insgesamt über Januar mit einer umfassenden amphibischen Evakuierung abgebrochen werden. In der Schlacht verloren Mai erklärte Italien Österreich-Ungarn den Krieg.

Deutschland hatte zuvor seit Januar Österreich dahingehend unter Druck gesetzt, Italien das Trentino und weitere Gebiete abzutreten, um zumindest dessen Neutralität zu gewährleisten.

Auch nach der Kündigung des Dreibundes am 4. Mai wurden Italien immer umfangreichere Angebote unterbreitet, so am Mai unter anderem die Abtretung des Trentino sowie des Isonzogebietes , weitgehend freie Hand in Albanien und anderes mehr.

Sie folgten dabei dem Druck der öffentlichen Meinung, wenngleich es weder in der Bevölkerung noch im Parlament zum Zeitpunkt der Kriegserklärung eine Mehrheit für den Krieg gab.

Die Befürworter des Krieges gegen Österreich waren weit aktiver und konnten die wichtigsten italienischen Meinungsführer aus allen politischen Richtungen auf sich vereinen.

Der politische Irredentismus konnte zum Beispiel auf Cesare Battisti zurückgreifen. Weitere publikumswirksame Unterstützung erfuhren die Kriegsbefürworter durch die Futuristen um Filippo Tommaso Marinetti.

Als es am Mai anlässlich der Bewilligung der Kriegskredite einberufen wurde, stimmten nur die Sozialisten gegen die Kredite, während die vormaligen Kriegsgegner wie die Giolitti-Anhänger und die Katholiken ihre patriotische Einstellung mit der Annahme der Kriegskredite zu beweisen suchten.

Damit befand sich Österreich-Ungarn ab sofort in einem Dreifrontenkrieg, was die Lage der Mittelmächte erschwerte. Die Österreicher konnten zudem Teile der Italienfront zu Beginn der Kampfhandlungen nur ungenügend absichern, es kamen vielfach lediglich örtliche Milizen, Landwehr und Landsturm zum Einsatz, darunter Die Kampfhandlungen begannen am Isonzo unmittelbar nach der Kriegserklärung, der eigentliche Beginn der Ersten Isonzoschlacht wird auf den Juni angesetzt.

Juli noch in der unmittelbar darauf folgenden Zweiten Isonzoschlacht Juli bis 3. August ein entscheidender Durchbruch. Dies gilt ebenfalls für die Dritte und Vierte Isonzoschlacht , hohe Verluste an Menschen und Material gingen ohne Änderungen am strategischen Gesamtbild einher.

Die Erste Dolomitenoffensive 5. Juli bis 4. August als eigentlicher Beginn des Alpenkriegs passte sich ebenfalls in dieses Bild ein, sie bildete zudem ein weiteres Novum in der Militärgeschichte : Nie zuvor hatte es langdauernde Kampfhandlungen im Hochgebirge gegeben, die bis auf eine Meereshöhe von Metern stattfanden Ortlerstellung.

Als die Russen sich Mitte April dem Vansee näherten, wurden in dieser Region fünf armenische Lokalführer hingerichtet.

Dies und weitere Vorkommnisse führten in Van zu Unruhen. April begann in Konstantinopel eine Verhaftungswelle armenischer Intellektueller heute nationaler Gedenktag in Armenien.

Mai eine schon am April vorbereitete internationale Protestnote, in der behauptet wurde, die Bevölkerung von mehr als armenischen Dörfern sei massakriert worden, Vertreter der türkischen Regierung hätten das Morden koordiniert.

Am Tag darauf Unser einziges Ziel ist, die Türkei bis zum Ende des Krieges an unserer Seite zu halten, gleichgültig ob darüber Armenier zu Grunde gehen oder nicht.

Verstärkung erhielten die Mittelmächte am Oktober durch den Kriegseintritt Bulgariens. Die Regierung von Wassil Radoslawow hatte so am 1.

August zunächst die strikte Neutralität Bulgariens erklärt. Die Mittelmächte und die Alliierten bemühten sich in der Folgezeit um Bulgarien, das wiederum seine Kriegsbeteiligung vom jeweiligen Angebot abhängig machen konnte.

Hierbei waren die Mittelmächte in der besseren Ausgangssituation, sie konnten den territorialen Interessen auf Kosten Serbiens und gegebenenfalls Rumäniens und Griechenlands deren Kriegseintritt auf Seiten der Alliierten erwartet wurde leichter entgegenkommen als die Alliierten, so wurde den Bulgaren Makedonien , die Dobrudscha und Ostthrakien versprochen.

Dementsprechend und aufgrund des im Herbst relativ günstigen Kriegsverlaufs gab Bulgarien den Mittelmächten den Zuschlag. Bereits am 6. September hatte sich Bulgarien zu einer Zusammenarbeit mit den Mittelmächten bereit erklärt, die durch einen Angriff auf Serbien eine Landverbindung zum Osmanischen Reich herstellen wollten.

Oktober begann unter dem Kommando von Mackensen die Offensive der Mittelmächte gegen Serbien , am Oktober erklärte Bulgarien Serbien den Krieg.

Damit stand den Serben eine erhebliche Übermacht gegenüber, die von den Alliierten mit einer Landung von Truppen nördlich von Thessaloniki nicht ausgeglichen werden konnte.

Griechenland verweigerte einen Kriegseintritt auf Seiten Serbiens mit Hinweis auf die unzureichende alliierte Unterstützung, obwohl es sich am 1.

Juni in einem bilateralen Vertrag zur Unterstützung Serbiens verpflichtet hatte. November zogen sich die Reste der serbischen Armee etwa Das besetzte Serbien wurde zwischen Österreich-Ungarn und Bulgarien aufgeteilt.

Januar mit einer schweren Niederlage für das Osmanische Reich. Ende November konnte der britische Vormarsch an der Mesopotamienfront heute irakisches Gebiet in der Schlacht von Ktesiphon Die Koalitionsregierung unter Asquith umfasste ein Munitionsministerium als Reaktion auf die Munitionskrise des Frühjahrs Im Oktober und November kam es in Deutschland angesichts der verschärften Lebensmittelbeschränkungen vor Lebensmittelläden, Ausgabestellen und Freibänken zunächst zu Krawallen, zunehmend aber auch zu Protestversammlungen ganz überwiegend weiblicher Demonstranten.

November wurden in Berlin bei einer Protestversammlung Unter den Linden 58 Frauen verhaftet, die Presse durfte darüber nicht berichten. Bethmann Hollweg bemühte sich erfolglos um Rücknahme der Interpellation, am 9.

Dezember wurde sie im Reichstag behandelt. Daraufhin lehnten 20 sozialdemokratische Abgeordnete in der Reichstagssitzung vom Januar griffen österreichische Truppen das Königreich Montenegro an, schon am Im März evakuierten die Italiener von diesem Hafen Darunter waren Februar bis zum Juli Militär-General-Gouverneur.

In Albanien, das kein aktiver Kriegsteilnehmer war, wurde unter dem Vorsitz des Generalkonsuls August Ritter von Kral ein ziviler Verwaltungsrat eingerichtet.

Durch die Beteiligung albanischer Führer und den Ausbau von Schulen und Infrastruktur versuchte die Besatzungsmacht, die Albaner für sich einzunehmen.

Februar begann die Schlacht um Verdun. Armee , wobei Konstantin Schmidt von Knobelsdorf , Generalstabschef der 5. Armee, federführend war. Die deutsche Heeresleitung entschied sich für den Angriff auf die seit teilweise entwaffnete, ursprünglich stärkste Festung Frankreichs, um ihrerseits den Krieg an der Westfront wieder in Bewegung zu bringen.

Mihiel im Osten und Varennes im Westen, wodurch dort die deutsche Front in ihren Flanken bedroht war. Falkenhayn meinte, Frankreich könne aus Gründen des nationalen Prestiges dazu bewogen werden, zur Verteidigung Verduns nicht vertretbare Verluste in Kauf zu nehmen.

Um Verdun zu halten, wäre bei Gelingen des Planes eine Rückeroberung der von deutscher Artillerie besetzten Höhen notwendig gewesen, was vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus den Schlachten im Jahre nahezu unmöglich galt.

Entgegen den deutschen Erwartungen leisteten die Franzosen erbitterte Gegenwehr, Geländegewinne waren zunächst kaum zu verzeichnen.

Februar wurde das Fort Douaumont von deutschen Truppen erobert, was wegen der östlichen Ausrichtung dieser Festung nur geringe taktische Bedeutung hatte.

Anlässlich des Verlustes des Forts entschlossen sich die Franzosen, dass die Festung Verdun unbedingt gehalten werden solle. Die Schlacht verlief in vier Phasen: Die erste endete am 4.

März, da der französische Artilleriebeschuss von den Höhen westlich der Maas das deutsche Vordringen zum Stocken brachte.

In der zweiten Phase gab Falkenhayn dem Drängen der 5. In einer dritten Phase legten die Angreifer den Schwerpunkt wieder auf die Einnahme von Verdun selbst.

Juni erfolgte die Erstürmung von Fort Vaux , am Juni begann mit Kurzfristig gelang es den deutschen Truppen in einer vierten Phase bis zum Am Fort de Souville etwa fünf Kilometer nordöstlich Verdun und vor der Ouvrage de Froideterre blieb der deutsche Angriff endgültig stecken, Falkenhayn befahl angesichts dessen und eingedenk des am 1.

Juli begonnenen alliierten Angriffs an der Somme am Nachmittag des Juli die Einstellung der Offensive. März von seinem Posten zurücktreten musste.

Mai und 1. Juni kam es eher unabsichtlich zur Skagerrakschlacht engl. Mehr als Seeleute starben, darunter der Schriftsteller Gorch Fock.

Die deutsche Hochseeflotte entging mit Glück und taktischem Geschick der Vernichtung durch die britische Übermacht und konnte den Briten deutlich höhere Verluste beibringen als umgekehrt.

An der strategischen Lage änderte dies indes nichts und bestätigte damit nur die britische Seeherrschaft. Der Angriff an der Somme am 1.

Juli war ursprünglich unter französischer Führung geplant, aufgrund der Schlacht von Verdun übernahmen ihn weitgehend die Briten.

An der Italienfront begann die 6. Isonzoschlacht erst am 4. August, da wegen des deutschen Angriffs auf Verdun auf Verlangen der Alliierten schon am März ein Angriff 5.

Isonzoschlacht erfolgte und die Österreicher am Mai die Südtiroloffensive bis Juni eröffnet hatten, derentwegen die Brussilow-Offensive vorgezogen wurde und schon am 4.

Juni begann. Mit der Brussilow-Offensive begann am 4. Juni östlich Kowel die 4. Armee nahezu vollständig zerschlagen, die 9.

Armee auf und eroberte wichtige Städte wie Czernowitz und Kolomea. Die Verluste für Österreich—Ungarn betrugen Logistische Probleme verhinderten jedoch ein noch weiteres Vordringen, zudem schlugen unterstützende Angriffe nach altem Muster auf engem Frontabschnitt im Bereich der Pripjetsümpfe und bei Baranawitschy fehl, ebenfalls der Versuch, den Verkehrsknotenpunkt Kowel einzunehmen.

Nach achttägiger, ununterbrochener Artillerievorbereitung durch über Geschütze, bei der etwa anderthalb Millionen Granaten verschossen wurden, begann am 1.

Juli der Angriff auf die deutschen Stellungen an der Somme. Trotz des schweren Geschützfeuers waren zahlreiche deutsche Unterstände intakt geblieben, sodass die deutschen Soldaten dem britischen Angriff mit MG-Feuer begegnen konnten.

Allein am ersten Tag der Somme-Schlacht starben September kam es dabei zum kriegshistorisch ersten Einsatz von Tanks Panzer seitens der Briten.

Die Kämpfe dauerten bis November an, die Alliierten konnten im Brennpunkt der in Luftlinie etwa 30 Kilometer breiten Angriffsfront die deutsche Front um 8 bis 10 Kilometer eindrücken.

Die britischen und französischen Verluste für diesen bescheidenen Geländegewinn betrugen Die Zahlen der deutschen Verluste sind umstritten, britische Autoren rechnen die — vom deutschen Sanitätsbericht dortige Verlustzahl: Der 1.

Jahrhundert, ja in ihrer Geschichte überhaupt […]. Von Mai bis Juni führte die österreichisch-ungarische Armee in Südtirol eine Offensive gegen die italienischen Stellungen, die nach geringen Anfangserfolgen aufgrund der Lage an der Ostfront Brussilow-Offensive abgebrochen werden musste.

August erklärte Italien auch dem Deutschen Reich den Krieg. Bereits von Mai bis November war eine verstärkte deutsche Division Alpenkorps zur Unterstützung des österreichisch-ungarischen Verbündeten an die Front in Südtirol verlegt worden, da die OHL Süddeutschland gefährdet sah.

Dezember bei Dutzenden von Lawinenabgängen insgesamt mehrere italienische und österreichisch-ungarische Soldaten.

Die Lawinenkatastrophe vom Dezember gilt als eine der schlimmsten wetterbedingten Katastrophen in Europa.

August erklärte Rumänien Österreich-Ungarn den Krieg und hatte faktisch schon einige Tage zuvor den rumänischen Kriegsschauplatz eröffnet.

Rumänien war zwar dem Dreibund beigetreten, zu Kriegsbeginn blieb Rumänien in wortgetreuer Auslegung des Bündnisvertrages jedoch neutral.

Russland hatte Rumänien bereits in einem Abkommen vom 1. Oktober Unterstützung bei seinen Gebietsansprüchen in Siebenbürgen zugesichert. Da Rumänien nach dem Zweiten Balkankrieg im Frieden von Bukarest die mehrheitlich von Bulgaren und Türken bewohnte südliche Dobrudscha erhalten hatte, war der bulgarische Kriegseintritt auf Seiten der Mittelmächte ein weiterer Faktor, der Rumänien in Richtung Entente bewegte.

Die Entente machte auch dementsprechende territoriale Avancen ohne diese vollständig erfüllen zu wollen , sodass sich Rumänien auch angesichts der Erfolge der Brussilow-Offensive am August vertraglich der Entente anschloss siehe auch Kriegsziele.

Die 9. Oktober Kronstadt zurückerobert werden. Die Mittelmächte bauten eine klassische Zangenbewegung auf: Am Das mehrfach durch Luftschiffe [] und Schlachtflugzeuge bombardierte Bukarest wurde am 6.

Dezember erobert. Während der schweren Krise, in die die deutsche Kriegsführung im Sommer durch den Allfrontenkrieg der Entente geriet, wurde Kaiser Wilhelm zunehmend bestürmt, sich endlich von Generalstabschef Erich von Falkenhayn zu trennen.

Der Kriegseintritt Rumäniens am August bot den Anlass. Die neue Führung ab Die Ernennung der 3. Im Herbst ging die französische Armee bei Verdun zur Gegenoffensive über.

Oktober nahmen französische Truppen die Forts Douaumont und Thiaumont ein. Weitere französische Offensiven zwangen die Deutschen dazu, am 2.

Dezember Fort Vaux zu räumen. Das Fort wurde nach seiner Räumung von deutschen Pionieren gesprengt. Bis zum Dezember eroberten die Franzosen fast sämtliche Gebiete zurück, die die Deutschen bei ihrer Offensive im Frühjahr eingenommen hatten.

Die Schlacht vor Verdun forderte Auf dem etwa 30 Kilometer breiten und 10 Kilometer tiefen Schlachtfeld waren mindestens 36 Millionen Granaten niedergegangen.

Da dem französischen Oberbefehlshaber Joseph Joffre die Verkennung der deutschen Angriffsabsicht bei Verdun sowie die ebenso blutigen wie nutzlosen Offensiven in der Champagne und an der Somme angelastet wurden, geriet er zunehmend in die Kritik.

Dezember wurde er durch General Robert Nivelle — ersetzt, der die erfolgreiche Gegenoffensive bei Verdun geführt hatte und sich damit für die Führung der für das nächste Jahr geplanten alliierten Frühjahrsoffensive empfohlen hatte.

November wurde der bis russische Teil Polens von den Mittelmächten zum unabhängigen Königreich proklamiert. Dieses Kontingent wurde zur Polnischen Wehrmacht erklärt.

Nach der Einnahme Bukarests richteten die Mittelmächte am Dezember ein Friedensangebot an die Alliierten , das letztere am Dezember ablehnten.

Februar wieder aufzunehmen. Aber erst die Antwortnote der Alliierten auf das unerwartete Vermittlungsangebot von Woodrow Wilson vom Dezember , die am Januar bekannt wurde, bewirkte einen weitgehenden innenpolitischen Schulterschluss.

Wilson hatte darin unter anderem die Offenlegung der jeweiligen Kriegsziele erbeten. Sie gibt die Kriegsziele der Entente bekannt.

Lostrennung der früher eroberten Provinzen u. Tiefes Entzücken bei den Alldeutschen u. Niemand kann noch behaupten, die Entente wolle nicht den Vernichtungskrieg u.

Alles ist jetzt in Vorbereitung für den unbeschränkten U-Boot-Krieg. Januar gleichzeitig die Wiederaufnahme des uneingeschränkten U-Bootkrieges mit.

Beide Häuser des Kongresses stimmten mit überwältigender Mehrheit zu. Schon vor dem Krieg war man in den Vereinigten Staaten zunehmend zu der Ansicht gekommen, dass die mit dem Tirpitz-Plan verbundene politische Strategie langfristig den amerikanischen Interessen — unter anderem der Monroedoktrin — widersprach.

Weiterhin war die Einstellung führender amerikanischer Gelehrter und Politiker Anfang des Jahrhunderts geprägt von tiefem Misstrauen gegenüber dem deutschen kulturellen Überlegenheitsanspruch und der deutschen Staatsidee.

Die zunehmenden wirtschaftlichen Verflechtungen mit der Entente seit Kriegsbeginn, Berichte über tatsächliche und angebliche deutsche Kriegsgräuel wie der Bryce-Report und Schiffsversenkungen mit amerikanischen Opfern — namentlich jene der RMS Lusitania — verstärkten die antideutsche Stimmung.

Zunächst galten die zunehmenden Rüstungsanstrengungen seit Kriegsbeginn jedoch nicht einem Kriegseintritt, sondern dem potenziellen Kriege nach diesem Krieg.

Noch in der Wahlkampagne zur Präsidentschaftswahl vom 7. November setzte Wilson einen Schwerpunkt auf die Aufrechterhaltung der amerikanischen Neutralität, was nach Wilsons Wahlsieg dem Entschluss der deutschen Reichsleitung zuträglich war, die Kriegsführung weiter zu eskalieren.

Entscheidend für die Entwicklung zum Kriegseintritt war die deutsche Reaktion auf Wilsons Friedensinitiative vom Dezember siehe oben.

Die vertrauliche und sogleich relativierte Übermittlung der deutschen Friedensbedingungen — de facto eine Ablehnung des Vermittlungsangebotes — erfolgte gleichzeitig mit der Ankündigung der Wiederaufnahme des uneingeschränkten U-Boot-Kriegs durch das Reich.

Februar lediglich die diplomatischen Beziehungen zum Kaiserreich ab und wollte zunächst abwarten, ob die Reichsleitung ihre Drohung wahr machte.

Februar erhielt die amerikanische Regierung Kenntnis von einem abgefangenen Telegramm des Staatssekretärs im Auswärtigen Amt, der Zimmermann-Depesche , die am 1.

März in der The New York Times veröffentlicht wurde. Das verzerrte Preisgefüge siehe oben brachte es mit sich, dass es für Produzenten profitabler war, Kartoffeln und Brotgetreide als Futtermittel zu verwenden oder an Brennereien zu verkaufen.

Im Februar sank die durchschnittliche Tagesration auf 1. Der Steckrübenwinter verursachte zugleich einen tiefen Einschnitt in der kollektiven Wahrnehmung der gesellschaftlichen Solidarität Produzenten versus Konsumenten und der Fähigkeiten des Staates bezüglich der Ernährungsversorgung.

Vor dem Hintergrund der Kriegsbelastungen, zunehmender Inflation und vor allem aufgrund des starken Nahrungsmangels organisierten in erster Linie Arbeiter- und Soldatenfrauen und erstmals auch Bauernfrauen am Februar jul.

März greg. Aus Arbeiterkomitees bildeten sich wie schon Räte Sowjets , die die Forderungen der Demonstranten vertraten und politisch durchzusetzen versuchten.

An der Spitze der Räte stand ein Exekutivkomitee, das zunächst mehrheitlich aus Menschewiki und Sozialrevolutionären zusammengesetzt war.

März jul. Die in der Duma vertretenen bürgerlichen Parteien bildeten parallel eine provisorische Regierung unter Ministerpräsident Georgi Lwow und konnten den Zaren zur Abdankung überreden 3.

Die Alliierten werteten die Vorgänge in Russland überwiegend positiv, denn Russland stellte als antidemokratischer Staat ein Problem für die alliierte Propaganda dar, die stets den Kampf der Demokratie gegen die Willkürherrschaft betonte.

Die deutsche Führung ermöglichte es, dass am April greg. Lenin und 30 weitere führende Bolschewiki — streckenweise in einem deutschen Zug — aus dem Schweizer Exil über Finnland nach Russland zurückkehren konnten.

April jul. Mai greg. Alexander Kerenski — Kriegsminister in der am 6. Mai jul. Der Angriff begann am Juni mit Artilleriebeschuss in an der Ostfront bis dahin ungekannter Intensität, sein Schwerpunkt lag im Bereich Stanislau , über das hinaus die russische Armee bis nach Kalusz vordrang Juli , um sich daraufhin festzulaufen.

Auch an den anderen Frontabschnitten misslang der Angriff. In der Folge kam es zu Massendesertationen und Auflösungserscheinungen der russischen Armee, Kerenski stellte am Juli die Offensive ein.

Im Gegenangriff drangen die Mittelmächte bis nach Tarnopol und Czernowitz 3. August vor, womit die Rückeroberung von Ost-Galizien und der Bukowina einherging.

Lenin floh daraufhin nach Finnland. Als Ende September General Kornilow einen Putschversuch unternahm, musste Kerenski zur Verteidigung der Revolution auf die Bolschewiki zurückgreifen, was mit der faktischen und rechtlichen Rehabilitation einherging.

Anfang November eskalierte die Situation in Russland. Durch die von dem inzwischen aus Finnland zurückgekehrten Lenin geführte Oktoberrevolution vom Oktober jul.

November greg. Bereits am Dezember wurde ein später mehrfach verlängerter zehntägiger Waffenstillstand zwischen den Mittelmächten und Russland vereinbart und am Dezember in Brest-Litowsk die zunächst ergebnislosen Friedensverhandlungen eröffnet, die am 3.

März mit dem Friedensvertrag von Brest-Litowsk endeten siehe unten. Im März zogen sich die im mittleren Abschnitt der Westfront an der Somme stehenden deutschen Truppen im Unternehmen Alberich in die stark ausgebaute Siegfriedstellung zurück.

Die eigentliche Bewegung wurde innerhalb von drei Tagen, vom März, durchgeführt. Ortschaften wie zum Beispiel Bapaume wurden gesprengt, insgesamt Militärisch war die Operation ein Erfolg, sie verbesserte die Lage der deutschen Truppen durch die Verkürzung der Front und den Rückzug auf die gut ausgebaute Siegfriedstellung, die Angriffsplanungen der überraschten Alliierten für das Frühjahr liefen zunächst ins Leere.

In der zweiten Konferenz in Chantilly Standort des französischen Hauptquartiers hatten die Alliierten im November wiederum eine kombinierte Offensive vereinbart.

Der für diese Offensive zum gemeinsamen Oberbefehlshaber bestimmte Robert Nivelle wählte die nordfranzösische Stadt Arras als Ausgangspunkt eines am 9.

April begonnenen Angriffs Schlacht bei Arras durch das britische Heer darunter kanadische und neuseeländische Einheiten.

Hauptziel der Franzosen war dabei die Einnahme des Chemin des Dames. Abgesehen davon war der Materialeinsatz deutlich höher als an der Somme im Vorjahr.

Den Kanadiern gelang die Einnahme eines strategisch wichtigen Höhenzuges bei Vimy , der Vormarsch blieb jedoch danach stecken.

Der französische Angriff Kilometer weiter südlich war trotz Geländegewinne ein Fehlschlag, der Chemin des Dames als Operationsziel konnte nicht genommen werden.

Beide Offensiven mussten bereits im Mai nach hohen Verlusten abgebrochen werden. Giftgas wurde von beiden Seiten angewandt, wobei mit diesen beiden Schlachten zunehmend die Gasgranate das Blasverfahren ablöste.

Fünf Divisionen waren ernsthaft betroffen, diese lagen direkt im Süden der Angriffszone der Offensive am Chemin des Dames, zwischen Soissons und Reims.

Beim ebenfalls dort eingesetzten russischen Expeditionskorps kam es zu ähnlichen Problemen. Angesichts der anfänglichen britischen Erfolge bei Arras waren vor allem dort die hohen Erwartungen besonders enttäuscht worden.

In der Regel begannen die Meutereien nicht bei den Truppen in vorderster Front, sondern bei jenen in der Kampfpause anlässlich des Befehls zur Rückkehr an die Front.

Abgesehen von zwei begrenzten, erfolgreichen Operationen bei Verdun im August und an der Aisne im Oktober wo die Deutschen hinter die Ailette zurückgeworfen wurden , unternahm das französische Heer zwischen Juni und Juli keine Offensiven mehr.

Die deutschen Truppen begnügten sich während der Hochphase der Meuterei zwischen Mai und Juni damit, die Passivität des Gegners hinzunehmen, da sie deren Ursachen nicht durchschauten und an anderen Fronten gebunden waren.

In der Schlacht von Messines Mai bis 7. Juni gelang es den Briten, einen strategisch wichtigen Höhenzug im Süden von Ypern zu erobern. Juli bis 6. Der Angriff blieb nach einigen Erfolgen am 9.

Nach der Einnahme der Ruinen von Passchendaele durch kanadische Truppen am 6. Die Verluste auf beiden Seiten betrugen etwa In der Schlacht von Cambrai November bis 6.

Das neue Angriffsverfahren war überraschend, da bei Angriffsabsichten aufgrund der tief gegliederten Stellungen die übliche tagelange Artillerievorbereitung erwartet wurde.

Der Durchbruch zum Eisenbahnknotenpunkt Cambrai gelang jedoch nicht, gut ein Drittel der angreifenden Panzer wurde vernichtet, in einer am Dieser Abwehrerfolg bestärkte die deutsche Heeresleitung in ihrer Fehleinschätzung, dass der Aufbau einer eigenen Panzertruppe nicht vordringlich sei.

Februar erreichten sie Kut al-Amara und nahmen überraschend noch vor Beginn der Regenzeit am März Bagdad ein, die Türken mussten sich nach Mosul zurückziehen.

Der Fall Bagdads war ein schwerer Schlag für die Türkei und die Mittelmächte, da damit alle — unter anderem mit der Bagdadbahn verbundenen — Pläne im Orient in Frage gestellt wurden.

Juni trat das Königreich Griechenland auf Seiten der Alliierten in den Krieg ein, nachdem schon zuvor griechische Freiwilligenverbände auf deren Seite an der Salonikifront mitkämpften.

Venizelos kehrte im Gegenzug von Saloniki nach Athen zurück, rief das gewählte Parlament zusammen und bildete eine Regierung, die umgehend den Mittelmächten den Krieg erklärte.

Neuer König wurde Alexander I. In der Isonzoschlacht September entging Österreich-Ungarn nur knapp einer schweren Niederlage.

Da Kaiser Karl I. Armee darunter das Deutsche Alpenkorps geleistet wurde. Die Italiener verloren mehr als Die Alliierten entsandten fünf britische und sechs französische Divisionen zur Unterstützung.

Falkenhayn bezog daraufhin am 5. November sein Hauptquartier in Jerusalem und wollte die Stadt um jeden Preis verteidigen.

Die OHL befahl jedoch die Räumung, um nicht bei einer eventuellen Zerstörung der heiligen Stätten das Ansehen der Mittelmächte in der Weltöffentlichkeit noch weiter zu beschädigen.

Lawrence endete somit am 9. Dezember vorerst mit der kampflosen Einnahme Jerusalems durch britische Truppen. In der Osterbotschaft vom 7.

April stellte Wilhelm II. Eine Woche später, am In der Kriegszielkonferenz von Bad Kreuznach am Vom 2. Juni bis zum Juni fand die Stockholmer Konferenz der zweiten Internationale statt, die jedoch ebenso wirkungslos blieb wie verschiedene Sondierungen zu einem Separatfrieden vor allem seitens des neuen österreichisch-ungarischen Kaisers Karl I.

Versuche zu einem Frieden mit Russland im Frühjahr scheiterten zunächst aufgrund der inakzeptablen deutschen Forderungen. Aufgrund Erzbergers Rede sprachen Hindenburg und Ludendorff am 7.

Juli beim Kaiser vor und forderten die Ablösung des Kanzlers, was der Kaiser wiederum ablehnte. Der Kanzler erreichte beim Kaiser am Juli der Öffentlichkeit bekannt wurde.

Juli reichte der hiervon informierte Bethmann Hollweg sein Rücktrittsgesuch ein, als Nachfolger wurde der weitgehend unbekannte Georg Michaelis bestellt.

Juli stimmte die Mehrheit des Reichstags der von Erzberger eingereichten, sehr allgemein gehaltenen Friedensresolution zu, die entsprechend folgenlos blieb.

Innenpolitisch hatte die Friedensresolution des Reichstags jedoch unter anderem insofern Auswirkungen, als sich am 2.

September aus diesem Anlass als Gegenreaktion die annexionistische, völkisch-nationalistische Deutsche Vaterlandspartei gründete. August an die Staatsführungen der kriegführenden Länder blieb gleichfalls folgenlos.

Der Papst schlug hier unter anderem einen Frieden ohne Annexionen und Reparationen, freie Seewege und eine Regelung der strittigen Fragen mithilfe des Völkerrechts vor.

Diese Initiative, verbunden mit humanitären Aktivitäten z. Da sich Reichskanzler Michaelis offenkundig weitgehend als Erfüllungshilfe der OHL verstand, drängte die Reichstagsmehrheit seit Ende Oktober auf seine Entlassung und konnte dies auch durchsetzen, Nachfolger wurde am 1.

November Georg von Hertling. Dezember begannen die Verhandlungen zwischen Russland und den Mittelmächten über einen Separatfrieden, am 6.

Dezember proklamierte Finnland seine Unabhängigkeit von Russland. Präsident Woodrow Wilson stellte am 8.

Wilson nahm dabei in Anspruch, freiheitliche politische Prinzipien global verwirklichen zu wollen, als wichtigstes Ziel proklamierte Wilson das Selbstbestimmungsrecht der Völker.

Januar lehnten Deutschland und Österreich-Ungarn die 14 Punkte ab. Januar begannen die Jännerstreiks bei den Rüstungsbetrieben in und um Wiener Neustadt , die Streikfront weitete sich aus und bröckelte erst angesichts massiver militärischer Gewalt ab, am Januar wurde die Arbeit wieder aufgenommen.

In Deutschland kam es zwischen dem Januar und dem 2. Ähnlich wie in Österreich konnte die Bewegung jedoch nur mit militärischen Repressionen unterdrückt werden, am Januar riefen die Behörden in Berlin den verschärften Belagerungszustand aus, verhafteten Mitglieder der Streikleitung und schickten in der Folge Ab dem 3.

Februar nahmen die meisten Betriebe ihre Arbeit wieder auf. In den Friedensverhandlungen von Brest-Litowsk forderte die deutsche Seite am Januar in ultimativer Form einen Verzicht Russlands auf Polen, Litauen und das westliche Lettland , woraufhin der sowjetische Verhandlungsführer Leo Trotzki eine Verhandlungspause erwirkte.

Weder der Kaiser noch der Reichskanzler wurden informiert, sehr wohl jedoch Ludendorff. Hinzu kamen die schlechte Verpflegung — namentlich der Tietjen Talkt Heute an Grundnahrungsmitteln wie Kartoffeln — und sonstige Versorgungsprobleme. Der Versuch, die Verantwortung für Momentum Deutsch Annahme der Waffenstillstandsbedingungen auf die Parteien des Parlaments abzuwälzen, scheiterte im Gegensatz zu Deutschland an deren Weigerung, einen vom Kaiser begonnenen Krieg zu beenden so explizit Victor Adler im Staatsrat. Der Nationalsozialismus und der italienische Faschismus bezogen wesentliche Teile Btn Tvnow besonderen Prägung und ihrer Legitimation aus dem Ersten Weltkrieg. Rumänien war zwar dem Dreibund beigetreten, zu Kriegsbeginn blieb Rumänien in wortgetreuer Auslegung des Bündnisvertrages jedoch neutral. Dabei stützte es sich auf seine Lehren aus dem Ersten Weltkrieg, auf den gehören die Geschichte des Ersten Weltkriegs, die Geschichte der. Ein multimediales hecmontreal-alumni.eu-Spezial über Ursachen, Verlauf und Folgen des Ersten Weltkriegs. Der Weltkrieg im Überblick.

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